Erfahrungsberichte aus Santa Barbara

Theresa Eiermann

Schon im Oktober habe ich mich entschlossen eine Sprachreise nach Kalifornien zu buchen. Lange überlegte ich, wohin genau und mit welcher Organisation ich es buchen möchte – habe mich dann entschlossen, mit iSt und nach Santa Barbara zu gehen, da es nah an Los Angeles liegt und das Wetter immer gut sein soll.

Am 2.08. ging es dann los! Der Abschied von meinen Eltern und besonders von meinem Freund fiel schwer, aber ich war auch gespannt was vor mir liegt. Ganz alleine zum ersten mal unterwegs, das erste mal alleine fliegen und in eine neue Welt, eine neue Kultur eintauchen, das war schon sehr aufregend!

Der Flug war ein Direktflug, ich musste also nicht umsteigen und ich hatte nette Sitznachbarn. Als ich dann endlich in Los Angeles war und eingereist bin, hat mich der Abholer der Schule mich gleich erkannt, er hieß Patrick und war ganz nett. Wir haben noch einen anderen Jungen aus München abgeholt, mit dem ich mich gleich etwas unterhalten habe.

Patrick fuhr mich dann zu meiner Gastfamilie – meine Gastmum war auf den ersten Blick ganz nett und zeigte mir ihr schönes Haus und ihre Haustiere, die sie über alles liebt.

Später kam dann noch meine Gastschwester, eine Italienerin, mit der ich aber nicht mehr viel zu tun hatte.

 

Montags sind wir dann in die Schule, den ersten Tag fuhr uns unsere Gastmutter.

Der Test war relativ einfach, er bestand aus Listening und Structure, am Nachmittag bekamen wir dann unseren Level und unsere Lehrer gesagt.

Am ersten Tag war es schwierig neue Leute kennenzulernen, da manche schon zu 2. gekommen sind und sich schon kennen und die anderen haben noch Scheu.

Erst in der Klasse, also am Dienstag, fällt es einem sehr leicht, neue Leute kennenzulernen, da man zusammen in die Schulbücher schaut und miteinander redet. Der Unterricht ist sehr locker und die meine Lehrerin war sehr nett, nur war sie öfter mal nicht da und wir hatten eine Vertretung, das war etwas verwirrend. Die Schule ist nicht sehr gut organisiert, so standen wir mal vor einem leeren Klassenzimmer und niemand wusste wo unsere Lehrerin war. Es hat eine Weile gedauert, bis wir sie von alleine gefunden hatten.

Auch das System mit den Student-Help-Forms, also Formularen in die man seine Wünsche und Probleme reinschreiben soll, funktioniert nicht, da die Verantwortlichen lange brauchen, bis sie sie bearbeiten und lesen.

In der Klasse habe ich dann meine besten Freunde in Kalifornien kennengelernt. Wir sind abends oft in die Innenstadt um einen Kaffee oder Tee zu trinken und abzuhängen. Unter 21 ist es sehr schwierig, abends etwas zu unternehmen. Santa Barbara hat eine Hauptstraße wo es viele Geschäfte und Coffee-Shops gibt, aber sonst ist nicht sehr viel los. Nach Los Angeles zu kommen ist sehr schwierig, da man sich kein Auto mieten kann, wenn man unter 21 ist.

Wir waren oft in der Innenstadt oder ich war bei meinen Freunden zu Hause und sie bei mir.

Die Leute aus Deutschland waren sehr nett und wir wurden gute Freunde.

Am ersten Wochenende war ich zu Hause, und war viel mit meiner besten Freundin in Santa Barbara unterwegs. Die Mission, eine Kirche, ist sehr schön und einen Besuch wert.

Dienstags haben wir dann einen Trip nach Los Angeles mit der Schule gebucht. Die Schule hat eine vielzahl von Ausflügen, die man buchen kann. Sie sind nicht sehr billig, aber man hat eine schöne Zeit und man kommt mal aus Santa Barbara raus.

In Los Angeles haben wir Venice Beach besucht, Rodeo Drive und Hollywood und es war ein sehr schöner Nachmittag! Man hatte leider wenig Zeit für die einzelnen Stops, aber es hat sich wirklich gelohnt!

Das 2. Wochenende bin ich mit der Schule nach Las Vegas – eine einzigartige Stadt! Wir sind mit dem Bus 8 Stunden durch die Wüste gefahren und mitten drin eine riesige Stadt!

Unser Reiseführer war wirklich sehr nett und cool drauf. Abends sind wir durch die Stadt gelaufen und dann kam das Highlight – die Limofahrt! Das war eines der coolsten Dinge, die ich je getan habe! Das hat total viel Spaß gemacht!

Am nächsten Tag bin ich zum Grand Canyon geflogen, das war auch total beeindruckend! Wieder was total anderes als Las Vegas, aber gigantisch und unbeschreiblich schön! Das muss man gesehen haben!

 

Samstag Abend sind wir dann mit dem Bus nochmal durch Las Vegas gefahren, Sonntags stand dann die Heimfahrt an. Die letzte Woche war wieder Alltag, wir sind mal ins Kino und ganz oft zu Yoghurtland, ein toller Eisladen, unbedingt hingehen! :)

Außerdem waren wir viel shoppen, da es in den USA echt schöne Kleidung gibt. Das Bussystem ist leider nicht wirklich gut, da man immer zum Transit Center muss, um irgendwo hinzugelangen. Meine Freundin musste außerdem immer eine halbe Stunde bis zu ihrem Zuhause laufen, ich hatte Glück mit meinen 5 Minuten!

Meine Gastmum war ganz nett, das Essen war nicht sehr abwechslungsreich, aber immer gesund und nicht fettig.

Es war eine sehr beeindruckende und aufregende Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe, besonders auf sich allein gestellt zu sein, sich allein zu behaupten und offener auf Leute zuzugehen.

Ich denke, dass mir die 3 Wochen viel gebracht haben, für mein Englisch, aber auch für meine Persönlichkeit!

Ich hoffe, mein Bericht kann euch etwas Hilfestellung für eure Entscheidung geben!

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