Alexandra D.

Ich habe, ehrlich gesagt, noch nie was von Sprachreisen gehört, bis dann vor 2 Jahren meine Freundin mich gefragt hat, ob ich Lust hätte, mit ihr gemeinsam eine Sprachreise zu machen.

Ich war sehr überzeugt von der Idee und wir waren uns auch schnell einig, dass es nach Jersey gehen soll! Die kleine Insel gefiel uns von Anfang an gut.

Die Zeit bis zu den Sommerferien schien uns ewig lang vorzukommen, weil wir es kaum erwarten konnten, unsere Reise zu starten!

Als es endlich soweit war, waren wir schon etwas aufgeregt, aber die Freude war mindestens genauso groß. Am Flughafen in München gab es keine Probleme und auch unser Flug nach Jersey verlief ohne Zwischenfälle.

Dort angekommen, mussten wir aber erst eine kleine Weile warten, weil zu wenig Busse da waren, die uns zur Schule fahren konnten. Nach einer kleinen Busfahrt kamen wir aber schließlich doch an der Schule an, wo wir dann auf unsere Gastfamilien aufgeteilt wurden.

Unsere Gasteltern waren zwei ältere Eheleute. Die Kinder sind bereits erwachsen und wohnen nicht mehr zu Hause.
Wir wurden von beiden sehr herzlich begrüßt und die Fahrt zu ihnen nach Hause dauerte nicht lang. Wir wohnten in einem kleinen Ort namens St.Peter im Süden. Der Strand war gerade mal 10min mit dem Bus entfernt.

Zu Hause angekommen trafen wir noch 2 deutsche Mädchen, die ebenfalls 2 Wochen bei der Familie verbrachten und an dem Tag wieder abreisten.

Am Nachmittag besuchten wir die Beach Games am Strand und lernten dort sofort neue Freunde kennen!

Am ersten Tag in unserer Schule mussten wir erst einmal einen Englisch-Test machen, damit die Lehrer uns anschließend in Klassen einteilen konnten. Aber keine Angst – der Test ist nicht schwer! Der Unterricht war wirklich toll!

Er dauerte von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr. Eine Unterrichtsstunde dauerte 1 ½ Stunden, danach gab es immer eine halbe Stunde Pause. Die Lehrer waren alle immer nett und gestalteten den Unterricht sehr abwechslungsreich. Es war natürlich alles auf Englisch und machte einfach so Spaß! Ich persönlich habe eher weniger Grammatik gelernt, sondern mehr, dass es wichtig ist, einfach keine Scheu haben, zu reden. Man muss einfach reden und wenn man mal was falsch sagt, dann verbessern die Lehrer dich. Aber keiner lacht dich aus!

Wir bekamen jeden Tag von unserer Gastmutter ein Lunchpaket in die Schule mit und das Abendessen gab es mit der Familie zusammen.

Am Nachmittag wurden immer verschiedene Aktionen angeboten wie z.B. Surfen, Beach Games, Bowling, Kayaking usw. Es war immer lustig! Und mit unseren Freunden machte es jedes Mal Spaß. An jedem Dienstag veranstaltete die Schule einen Disko Evening in St.Helier und jeden Mittwoch gab es einen Barbecue Evening in der Hauptstadt, bei dem gegrillt wurde. An den Freitagen konnte man sogar ins Kino gehen. Es war also ein sehr abwechslungsreiches Programm und es war für jeden etwas dabei!
An einem Samstag fuhren wir mit einem Schiff nach St.Malo, eine kleine Stadt an der Küste von Frankreich. Dort konnten wir ein bisschen shoppen gehen und die kleine, süße Stadt bewundern.
In St.Helier gab es gute Shopping Möglichkeiten aber auch viele kleine Cafés, in die man sich reinsetzen konnte.

In den 2 Wochen, in denen wir da waren, fand das Battle of Flowers statt und ich muss sagen, dass das wirklich das Spektakulärste war, was ich in meiner Zeit auf Jersey gesehen hab! Man muss sich das wie eine Art Karnevalsumzug vorstellen, nur dass die Wägen viel größer sind und alles aus Blumen hergestellt worden ist. Wir haben uns die Midnight Parade angeschaut, die am Abend stattfand. Es war echt traumhaft mit den vielen beleuchteten Wägen und den Tänzern. Zur gleichen Zeit fand in St.Helier ein kleines Volksfest statt, was auch sehr schön war!

Am Abend durften wir meist bis um 23 Uhr ausbleiben und wir trafen uns oft alle am Liberation Square. Das war der Haupttreffpunkt in der Hauptstadt St.Helier, gleich neben der Liberation Station, dem Busbahnhof.

Mit den Busfahrten hat auch immer alles geklappt. Wir bekamen von der Schule für jeden Tag ein Tagesticket, mit dem wir überall hinfahren konnten, wo wir wollten. Ich hab festgestellt, dass vor allem die Busfahrer auf Jersey viel netter sind als in Deutschland! Und überhaupt haben die Leute auf Jersey keine Hektik auf der Straße wie es in Deutschland meistens der Fall ist. Es ist also alles viel entspannter.

Das Wetter auf Jersey ist aber leider etwas wechselhaft, obwohl wir meistens Glück hatten. Mir gefiel es sehr gut auf Jersey, weil es nie wirklich zu heiß war, sodass man es nicht mehr aushielt aber es auch nie so kalt war dass man seinen dicksten Pulli rausholen musste. Es war wirklich angenehm.

In den 2 Wochen haben wir sehr viele Freunde kennen gelernt. Und das nicht nur aus Deutschland! Es waren viele Leute aus Frankreich, Spanien oder Russland da.

Leider verging die Zeit viel zu schnell! Ich wäre gern noch etwas länger geblieben!

Ich kann eine Sprachreise jedem empfehlen, der es liebt, neue Leute kennen zu lernen und Lust auf ein kleines Abenteuer hat!

Es ist wirklich eine kleine Erfahrung fürs Leben! Ich bin froh, dass ich diese Sprachreise gemacht habe und würde es jederzeit wiederholen!

Liebe Grüße, Alex

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