Erfahrungsberichte aus Bournemouth

Talbot University: Robin G.

Meine zweiwöchige Sprachreise nach Bournemouth, Region Dorset, England im Juli und August

29.07.
Als meine Reise am Flughafen München anfing, habe ich schon einen Mitreisenden nach Bournemouth gefunden, weil  wir uns durch „IST“ vorher kennen lernen konnten. Der Flug dauerte 1-2 Stunden und es gab trotz Olympischer Spiele keine Probleme am Flughafen London Heathrow. Danach wurden wir von „Kaplan“ Mitarbeitern empfangen und nach einer kurzen Zeit fuhren wir schon mit dem Bus nach Bournemouth. Während der zweieinhalb stündigen Fahrt zum Campus konnte man die ersten Kontakte mit Schülern aus z.B. Venezuela, Kasachstan und der Schweiz knüpfen und die Landschaft Englands genießen. Als erstes wurde uns alles erklärt, so dass wir uns alle kurze Zeit später super im Universitätsgelände auskannten.    

30.7.
An diesem Tag  mussten alle erst mal  einen Test der Englischkenntnisse absolvieren (bestand aus schriftlicher  als auch mündlicher Prüfung). Dann hatten wir für den restlichen Tag frei und konnten die Universität erkunden und schon an den Sport Programmen teilnehmen. An jedem Abend gab es verschiedenste Aktivitäten, von „Film Night“ bis zu „Beach Party“ und „Disco“. Währenddessen teilten uns die Lehrer in „Morning and Afternoon Classes“ ein; das heißt, dass man in der ersten Woche z.B. vormittags und in der zweiten Woche nach einem Wechsel nachmittags Unterricht hat.

31.7./1.8.
Am nächsten Tag begann der Unterricht, für mich nachmittags, in Gruppen à 7-14 „Students“ von Level 0, also Beginner, bis zu Level 5, Advanced; dieser war sehr abwechslungsreich mit verschiedenen Medien und Lernmethoden, so dass man immer Spaß an der Verbesserung der Sprache hatte, und dauerte von 9.15-12.45 Uhr , bzw. von 13.45-17.15 Uhr. Während die einen Unterricht hatten, nahmen die anderen an den Aktivitäten teil,
z.B. gab es zwei Halbtagsausflüge, an diesem Tag zu „Corfe Castle“, einer alten Burgruine auf einem Hügel, wo man ca. 2 Stunden eine umwerfende Aussicht und einen kleinen Einblick in das Leben vor 1000 Jahren haben konnte.                                         
      
2.8
Da es in Bournemouth nicht weit vom Campus auch ein Schwimmbad gibt, sind wir am Donnerstagnachmittag schwimmen gegangen. Gleich im Anschluss besuchten wir den Strand von Bournemouth, wo wir „BeachParty-Mini Olympics“ machten. Es lohnt sich wirklich den Pier und die lange Küste Bournemouths zu besuchen.

3.8
Nun einige Worte über das Essen:
Jeden Tag gab es verschiedenes Gebäck zum Frühstück um 8 Uhr, ein Gericht (auch für Vegetarier) zum Mittag- und Abendessen 13 Uhr/18 Uhr, was wirklich satt machte.
Am Freitag konnten wir dann mit dem Bus zum Shopping  in die Stadt fahren und unser Geld ausgeben, was schneller ging als wir dachten (Alle Wertsachen konnte man in einem Safe im „Staff“ Haus lagern).Am Abend bot man uns an, am Strand das Feuerwerk anzusehen oder am „Laser Quest“ teilzunehmen.

4.8/5.8
Am Wochenende gab es keinen Unterricht, weil wir die Ganztagesausflüge unternahmen.
Am Samstag nach Bath und am Sonntag wahlweise für £20 nach Oxford.

Bath ist eine schöne Universitätsstadt mit vielen Geschäften, weil noch eine riesige Römische Therme mitten im Ort erhalten ist und es zu einem Museum umgebaut wurde. Also, es ist eigentlich für jeden etwas dabei, was Spaß macht.

In Oxford hat mich dann das pure Sprichwort „It´s raining cats and dogs“ (auf Deutsch: es regnet in Strömen) erwischt. Daher konnten wir nicht alles anschauen, was wir anfangs vorhatten. Es war aber die  £20 wert. Das Wetter war eigentlich die ganzen zwei Wochen angenehm, die letzten Tage schien nur die Sonne. Den restlichen Tag hatten wir dann frei.

6.8.
Zu diesem Tag gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen: Wieder Sportaktivitäten und am Abend fand eine lustige Game Show statt mit Quiz und viel Spaß. Zum Unterricht noch: In der zweiten Woche wechselt man von vormittags zu nachmittags Unterricht und bekommt neue Lehrer.

7.8
Die Woche haben wir uns auf diesen Abend vorbereitet: Die „Kaplan Awards“
Bei dieser Show ahmen wir die „Staffs“ nach und es werden verschiedene Preise für Schüler vergeben, wie z.B. die Person, die immer einen ärgert oder immer lächelt.

8.8
Heute fand der letzte Halbtagsausflug statt, nach Durdle Door, eine Art Stein Tür an der Küste Süd-Englands. Die Landschaft und der Ausblick sind unbeschreiblich. Es wurde ein Wettbewerb für das schönste Foto veranstaltet, das einen zu verrückten Ideen veranlasst hat.

9.8
Am vorletzten Tag fuhren wir nochmal zum Meer zur „Water Sports Academy“, wo man zwischen Kajaking, Windsurfing und Surfing wählen konnte. Zum Glück wehte Wind und uns wurden die Grundlagen des Windsurfing beigebracht.
Am Abend, ganz erschöpft vom Mittag wurde „A Midsummer Nights Dream“ aufgeführt (Ein Sommernachtstraum von Shakespeare), was sehr schwierig wegen der Sprache  zu verstehen war aber durch die Handlung dann doch Spaß machte.

10.8
Am letzen richtigen Tag konnten wir noch einmal unser ganzen Geld ausgeben (Man sollte min. £240 mitnehmen) oder Minigolf spielen gehen. Am Abend aßen alle dann für  £15 in einem chinesischen, wortwörtlich, Fresstempel, wo wirklich für jeden etwas zum Essen dabei war. Danach konnte man wieder zum Strand oder zum Laser Quest gehen. Irgendwann musste man leider noch seine Koffer packen, da es ja schon am nächsten Tag zurück nach Deutschland ging.

11.8
Der Abflug Tag:
Mit gepackten Koffern und dem letzten Geld (man musste am Anfang eine Kaution in Höhe von £35 zahlen, die aber alle am Ende zurückbekommen haben) brachen wir um 7.30 Uhr morgens nach dem Frühstück nach einer langen Verabschiedung zum Flughafen auf, wo wir recht schnell dank Hilfe der „Staffs“ einchecken konnten. Die Kontrollen waren strenger als in München, wahrscheinlich wegen der Olympischen Spiele. Nach etwa einer Stunde und 30 Minuten kamen wir dann in München an und man war froh, sich endlich von den anstrengenden und wahrscheinlich besten zwei Wochen in England  erholen zu können.

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