Hanna Fuchs

Ich war zwei Wochen (Mittelstufenkurs) in Brighton. Die ersten Tage waren ziemlich anstrengend, weil alles zuerst mal total fremd war und ich keinen gekannt hatte. In der Familie war ich die einzige Deutsche. Während der zwei Wochen waren mal Mädels aus New York, Amerika oder Frankreich da. Mein Zimmer musste ich mit zwei Spanierinnen teilen. Am Anfang ging es eigentlich noch  gut, hier und da die notwendigsten Wörter gesprochen (oft musste entweder ich oder die Spanierinnen im Wörterbuch nachschlagen) aber am Schluss war es schon schwierig zwischen uns drei. Die zwei kannten sich zwar nicht, aber konnten miteinander Spanisch reden. So kam ich mir schon manchmal etwas verloren vor. Ich fühlte mich am Anfang ziemlich alleine. 

Es war schon hart aber meine Gastfamilie hat mich, nach den ersten zwei Gewöhnungstagen, direkt herzlich aufgenommen. Ich bekam immer gutes Essen, das meiste war ich auch von Deutschland gewohnt. Nur zwei Mal in den zwei Wochen bekam ich abends Pizza sonst immer Salat oder Gemüse usw. Meine Gastfamilie legte schon Wert auf ihr Äußeres und auf ihre Gesundheit, bei denen hätte es niemals jeden Tag Fast-Food gegeben. So lebte ich mich schnell ein. Abends, wenn ich nicht mit Freunden weg war, ging ich mit meiner Familie und dem Familienhund an den Strand spazieren. Wir saßen auf einer Decke und sie erzählten mir von ihrem Leben in England und ich so von meinem.

Brighton ist wirklich ein sehr guter Ort, um sein Englisch zu verbessern. Die Engländer sind hilfsbereit und freundlich. Wenn du dich verlaufen hast oder so, konntest du nur mit wenigen Worten um Hilfe bitten. In den ganzen zwei Wochen war (soweit ich mich erinnern kann) kein Engländer unhöflich zu mir und half mir auch immer so gut er es konnte bzw. so gut ich es verstanden hatte.

Der Unterricht bei IST war mal anders als bei mir auf der Schule. Meine Lehrer könnten dort echt was dazu lernen. Ich hatte immer in der ersten Stunde Grammatik. Wir fingen am Anfang bei der Basis an und steigerten uns immer höher. Der Unterricht war meistens auf Englisch, nur wenn man das jeweilige Thema überhaupt nicht verstand oder das Thema zu schwer war, wurde es auf Deutsch erklärt. In der ersten Woche wiederholten wir die alte Grammatik und dann in der zweiten Woche mussten wir kreative Aufsätze schreiben. Und das Üben hat mir sehr geholfen. Jetzt in meiner Schule schreiben wir eigentlich nur noch kreative Aufsätze und ich komme sehr gut klar. Hätte ich nie gedacht, aber es hilft auf jeden Fall. So und dann in der zweiten Stunde hatten wir eine englische Lehrerin, die kein Deutsch konnte und mit ihr übten wir Leseverstehen. In meiner letzten Stunde hatte ich auch wieder einen englischen Lehrer, mit dem wir eher Rollenspiele spielten oder wir mussten als Hausaufgabe in der Brighton-City mit Leuten im Geschäft ein Interview über ihren Job führen. Das war richtig gut für die Aussprache.

Durch IST habe ich sehr gute Freunde gefunden, mit denen ich jetzt immer noch Kontakt habe und wir werden uns alle bald wieder treffen.

Natürlich gab es hier und da ein paar Probleme aber insgesamt war es eine sehr gute Erfahrung für mich und ich bin stolz auf mich, dass ich mich getraut habe, mitzumachen. Ich rate jedem, macht auch so eine Sprachreise. Man muss zwar ziemlich mutig sein aber es macht Spaß, hilft dir beim Englischlernen und nach den zwei Wochen hast du auf jeden Fall mehr Selbstbewusstsein!

Hanna Fuchs

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