Sophie Hubbe

Mit Spannung und Freude, aber natürlich auch ein bisschen mit Angst verbunden, wartete ich auf den Moment, meinen Eltern „Tschüss“ zu sagen und ins Flugzeug zu steigen, das mich in das Land bringen sollte, was ich mir für die kommenden 3 Wochen als „Zuhause“ ausgesucht hatte, England! Schon immer hatte ich davon geträumt, eine Sprachreise zu machen, aber bisher nie den richtigen Mut dazu gehabt. Aber Brighton, als größter Badeort an der englischen Südküste, das Meer, der Pier und natürlich nicht zu vergessen, die idyllischen Lanes, kamen einem auf den ersten Blick so vertraut und freundlich vor, dass meine anfänglichen Zweifel sofort verflogen.

Zusammen mit meinen überaus netten Gasteltern, die meiner Zimmernachbarin und mir bei jeglichen Problemen oder Fragen halfen, mit den ebenfalls sehr sympathischen und lustigen Lehrern und natürlich den anderen Schülern verbrachte ich so eine wahnsinnig tolle Zeit in der so genannten „Miniaturausgabe“ von London! Wir spielten Cricket und Volleyball, fuhren Kayak und Powerboot, tranken typisch englischen Cream Tea, sahen ein Windhunderennen, besuchten den Royal Pavilion und das Brighton Museum.

Abends hatten wir immer die Möglichkeit, in die Disko oder eine Bar zu gehen oder auch sich einfach nur die Zeit mit Freunden auf dem Brighton Pier oder am Strand zu vertreiben! Und um nicht die Höhepunkte zu vergessen, müssen natürlich noch die Ausflüge an den Wochenenden erwähnt werden. An 2 Tagen fuhren wir nach London und konnten uns dann dort austoben.

Ebenfalls besuchten wir noch die Universitätsstadt Oxford und sahen den imposanten Wohnsitz der Königin, Windsor Castle. Kurz gesagt, unter Langeweile litten wir nicht!! Und wenn jemand doch einmal ein bisschen Ruhe haben wollte, konnte er sich seine englischen Workbooks nehmen und was für die Schule tun!! Denn natürlich darf ja nicht der eigentliche Sinn dieser Reise verdrängt werden. Schließlich waren wir alle hier, um etwas zu lernen. Doch, und da bin ich mir zu 100% sicher, das hat hier jeder!!! Die 3 Stunden Unterricht am Tag vergingen so schnell, dass man sie schon gar nicht mehr als solche bezeichnen konnte. Mit den lustigen Spielen und Übungen machte das „Lernen“ einfach Spaß. Vor allem durch die Diskussionen kam es einem immer leichter vor, sich auf Englisch auszudrücken!

Ich weiß nicht, warum ich so lange gezögert habe an einer Sprachreise teilzunehmen, aber eins weiß ich jetzt ganz bestimmt! So ein Sprachurlaub ist der einfachste und vor allem schönste Weg, neue Erfahrungen zu sammeln, nette Menschen zu treffen, aber am allermeisten die Sprache dieses Landes zu lernen!!! Und mit Gewissheit kann ich sagen, dass diese Reise eine der schönsten war, die ich bisher gemacht habe!!!

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