Simone Buchholz

Im Sommer, nachdem ich (16) schon lange vorher mich dazu entschieden hatte, eine Sprachreise mit iSt zu machen, sollte es heute losgehen! Koffer waren gepackt, alles war fertig! Trotzdem war ich sehr nervös! Das sollte meine erste Sprachreise werden und auch das erste Mal, dass ich länger wegfuhr ohne Familie und Freunde!

Als wir dann am Frankfurter Flughafen ankamen, begrüßte mich gleich Bernd (der Kursleader). Er machte eigentlich gleich einen freundlichen Eindruck und als dann noch Melli und Chrissie kamen, zwei Freundinnen, die ich dort kennen lernen sollte, fühlte ich mich schon besser, weil wenigstens schon mal nette Leute dabei waren! Dann ging alles recht schnell, kaum im Flieger hieß es auch schon Landeanflug auf London. Bis in der Eingangshalle des Flughafens lief alles sehr gut nur dann mussten wir lange warten! Erst auf die Leute, die aus München kamen und dann auf den Bus! Als dieser endlich kam, stiegen 21 Mädels und 9 Jungs ein und wir fuhren, wie es schien endlos lang bis Brighton! Auf der Fahrt hatte man lange genug Zeit um nachzudenken, wie ist wohl die Gastfamilie, was werden wir alles machen?

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Irgendwann kamen wir dann an und unten warteten schon die Gasteltern. Schnell waren wir alle aufgeteilt und ich lief hinter einer 50-60 Jährigen Frau zu ihrem Auto. Dort wartete schon George, ihr Mann. Beide hätten altersmäßig meine Großeltern sein können, waren aber sehr freundlich und erklärten mir schon auf der Rückfahrt einiges! Ihr Haus lag etwas außerhalb Brightons, so dass ich jeden Morgen ungefähr 40 Minuten fahren musste. Aber nicht nur ich wohnte hier draußen, auch noch vier Jungs und zwei Mädels, was dann ganz gut war, so konnten wir morgens zusammen im Bus fahren! Mein Zimmer war eigentlich in Ordnung und gegen alle Erwartungen war das Essen auch nicht schlecht (wie ich noch bemerken sollte, zwar wenig frisches Gemüse, aber trotzdem genießbar und meist sehr interessant und lecker). Am nächsten Morgen fuhr ich nach einem Frühstück aus Toast und Müsli in die Schule und dort trafen wir uns alle wieder! Nach dem Einstiegstest, der zwar nicht leicht war, aber uns doch in gerechte Gruppen geteilt hat, haben wir noch Justin (unseren Aktivitycoach) kennen gelernt. Soweit alle sehr nett und aufgeschlossen.

Von da an ging die Zeit eigentlich viel zu schnell rum. Morgens fuhren wir in die Schule und hatten bis 12 Unterricht, also drei Stunden, bei drei Lehrern. Brain war Muttersprachler und versuchte uns Alltagsenglisch durch viele Blätter beizubringen. David machte meist sehr lustige Stunden, mit Liedern und Roboteraufgaben und Scrabble. Bernd wollt uns die Grammatik näher bringen, Grundsätzliches stand auch im B Kurs noch an, wie Zeiten und andere nützliche Dinge! Nachmittags war das Programm unterschiedlich! Teilweise war hauptsächlich Volleyball als Sport und einmal Watersports, was sehr nass, sehr kalt, aber auch wirklich schön war, Programmpunkt. Doch auch um Brighton wurde viel angeboten. Den Royal Pavillon und Devils Dyke(sehr empfehlenswert) haben wir uns angeschaut. Statt London wurde bei uns (wegen der Terroranschläge) Windsor Castle angeboten. Das Schloss an sich lohnt sich schon für einen Besuch, doch schade war, dass wir viel zu wenig Zeit hatten und deswegen nicht alles sehen konnten!

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Eine Sache muss man doch einfach erwähnen… Pünktlichkeit spielt wohl in England keine so große Rolle. Zwar verlangt jeder, dass du selbst pünktlich bist, doch sowohl Bernd, als auch Justin waren meistens eher die letzten, die kamen…

Unsere Gruppe war sehr gemischt, hat aber gut zusammengepasst und ich denke, wir hatten alle eine schöne und vor allem lustige Zeit!

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Brighton ist auch ein sehr geeigneter Kursort. Und man muss sagen, die Sonnenuntergänge sind erste Sahne!

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