Erfahrungsberichte aus Brighton

Theres Gröting

Hallo ihr Lieben! Vor einer Woche bekam ich von der iST-Zentrale einen Brief mit der Bitte, einen Teilnehmerbericht zu verfassen. Und wie es halt im Leben einer jungen Frau nun mal so ist, kann ein kleiner Dazuverdienst keine negativen Auswirkungen haben. Deshalb habe ich mich kurz nachdem mich dieser Brief über den Postweg erreichte, entschlossen, meine durchweg positiven Erinnerungen vom sonnigen Brighton niederzuschreiben.

 

Erst einmal vorab, es ist wirklich schwer, die durchlebten 2 Wochen in Brighton mit knappen Worten zusammenfassen zu müssen, doch bevor ich alles niederlege, was ich im Sprachurlaub alles spannende erlebt habe, glaube, ich säßet ihr in 2 Monaten noch vor dem PC. Und genau das möchte ich verhindern und werde versuchen, mein echt englisches Erlebnis so zu dokumentieren, dass ihr einen kurzen Überblick bekommt, welche positiven Erfahrungen man durch diese Fahrt mit nach Hause bringt.

 

England, eine Insel mit Flair, dort wo die Menschen aufeinander zugehen, dort wo es wunderschöne Gegenden gibt, dort wo das Wetter von sonnig nach regnerisch wechselt, dort wo der Blick auf die Zukunft gerichtet wird, dort wo viele sich ihre Ziele gesetzt haben. Das Land, das ich besucht habe!

 

Im Juli fasste ich den Entschluss, zusammen mit meiner Freundin Anna, ein anderes Land und eine andere Sprache kennen zu lernen. Wir meldeten uns per Internetzugang an, bekamen auch pünktlich unsere Tickets und schon waren die 2 Wochen bis zum Abflug wie im Fluge verschwunden. Am 21.07.2007 wurde es dann schließlich Ernst. Die Nervosität war uns wie aus den Augen geschrieben. Als das Flugzeug dann schließlich englischen Boden erreichte schwirrten mir Fragen über Fragen im Kopf herum: Ob auch die anderen Kursteilnehmer in Ordnung sein würden? Ob die Gastfamilie nett sein wird? Ob wir uns überhaupt in unserer Stadt auskennen würden? Ob wir mit den Lehrpersonen klarkämmen? Doch stellte sich später heraus, dass diese Zweifel fehl am Platz waren.

 

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Wir wohnten nun für 2 Wochen im größten Badeort, Brighton, an der englischen Südküste, die für die meisten eine kleine Ausgabe von London ist. Nur hat Brighton in einer Hinsicht noch mehr zu bieten als London, das Meer und einen 10 Kilometer langen Strand, jedoch mit dicken Kiessteinen, wo so manches Paar Schuhe drunter zu leiden hatte. Schon königliche Hoheiten wussten die Lage und das milde Klima unserer Gaststadt zu schätzen, die sich an einer weiten Bucht erstreckt. Der Royal Pavilion ist ein Beispiel hierfür. Heute ist Brighton das kulturelle Zentrum der englischen Südküste mit zahlreichen Kinos, Theatern, Galerien, Discos, Museen und sogar zwei Universitäten.

 

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Unsere Gastfamilie erwies sich auch als gastfreundlich. Wir hatten eine Alleinstehende Gastmutter. Sie hieß Jacky und war ca.60 Jahre alt. Ihre nette und freundliche Art, ebenso ihr besonders köstliches, jedoch typisch englische Essen, schlossen sich voll und ganz in unser Herz.

 

Auch das Schulleben hat uns überraschender Weise auf sehr positive Art beeindruckt. Uns wurden drei Lehrer zugeteilt, die uns in den nächsten Wochen bzw. Tagen unterrichten sollten. Zum einen war das Lydia, die humorvolle Sprachtrainerin mit dem gewissen Etwas, der liebe Alan, der uns in Sachen Landeskunde auf den neusten Stand brachte und „last but not least“ der wunderbare, nette, humorvolle Seelsorger Edgar, der uns in Sachen Grammatik wieder fit machte und zugleich auch unser Teamer der Gruppe war. Diesen Job hat er mit Bravour gemeistert! Mich wunderte, dass durch die lockere Stimmung in der Schule das Lernen kaum negative Auswirkungen auf unsere Laune hatte.

 

Es machte echt Spaß, in den verschiedensten Bereichen die englische Sprache besser kennen zu lernen. Um 9 Uhr ging es morgens los und um 12Uhr mittags, war für die die keinen Intensivkurs gebucht hatten, Freizeitprogramm vorgesehen. Diejenigen, darunter auch Anna und meine Wenigkeit, die den zusätzlichen Kurs absolvierten, hatten bis um 14 Uhr Unterricht.

 

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Das Freizeitprogramm gestaltete sich bunt. Es war freiwillig, jedoch ist die Mehrheit jeder anstehenden Aktivität gefolgt. Die Fahrt nach Oxford, ebenso nach London, hat die ganze Reise gekrönt. Durch das vielfältige Programm bekam man einen wunderbaren Einblick ins echte englische Leben und konnte somit neue und auch alte Vokabeln lernen oder auch aufbessern.

 

Tja, so verging die Zeit...und ich muss sagen, ich habe sie keineswegs bereut! Als Fazit aus dieser Sprachreise kann ich sagen, dass mich der Umgang mit den Menschen und den anderen Kulturen, ebenso die neuen Sprachkenntnisse dazu gebracht haben, mich in der Schule im Sprachlichen zu verbessern. Es ist auf jeden Fall eine Reise wert, ich werde es nie bereuen und bin froh, dass ich diese Reise mitmachen durfte. (Danke an meine Eltern ;))

 

Wenn ich die Reise in einem Satz zusammen fassen müsste, dann würde dieser lauten: Die Reise ist und bleibt ein ECHT ENGLISCHES ERLEBNIS! Alles Liebe, Theres

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