Christina Pfuhz

Als ich meine Reise zur englischen Kanalinsel Jersey antrat und meine Familie am Flughafen verabschiedete, war ich schon ganz schön aufgeregt. Ich wollte gerne das Ausland und die Sprache besser kennen lernen und war neugierig, wie die Leute dort wohl leben. Da mir aber ein Auslandsjahr zu lang erschien, entschied ich mich für die Sprachreise.

Meine Nervosität legte sich schlagartig, als ich von meiner Gastfamilie herzlichst am Flughafen in Empfang genommen wurde. Über die ganze Zeit meines Aufenthalts konnte ich mich gut mit ihnen unterhalten und wurde sogleich in alles mit einbezogen. Sie gaben sich sogar besonders Mühe dabei, mir meinen Tee zu kochen, da sie befürchteten, er wäre mir zu stark (ich trinke meinen Tee, im Gegensatz zu den meisten Engländern, nämlich schwarz und nicht mit Milch oder Zucker). Auch daran, dass es mir bei ihnen gut ging, war ihnen sehr gelegen und ich hörte mindestens ein Dutzend Mal am Tag, ob ich noch etwas bräuchte oder mir etwas fehlte. Auch mit meiner Zimmergenossin verstand ich mich auf Anhieb bestens und wir hatten abends immer noch viel Spaß zusammen.

 

Generell habe ich mich mit allen Teilnehmern und auch den Lehrern und Betreuern am St. Brelade’s College sehr gut verstanden und fand sogleich Anschluss. In der Schule wurden wir in Klassen eingeteilt, sodass der Unterricht für niemanden langweilig oder zu schwierig war, sondern sich alle sehr gut beteiligen konnten. Am Unterricht hat mir vor allem die Abwechslung gut gefallen, dass wir nicht jeden Tag dasselbe gemacht haben und auch nicht pausenlos Grammatik pauken mussten, sondern dass wir jeden Tag über andere Themen gesprochen haben und uns so die Sprache näher gebracht wurde und es schon nach wenigen Tagen selbstverständlich war, Englisch zu sprechen.

Im Nachmittagsprogramm war für jedermann was dabei, da sich der Plan nicht auf eine Aktivität beschränkte, sondern meistens zwei bis drei Möglichkeiten zur Auswahl standen. Der Plan war so konstruiert, dass einige Sachen öfter zur Auswahl standen und man nicht auf etwas verzichten musste.

Auch abends haben wir uns mit neuen Freunden im Kino oder am Strand getroffen, um zu reden und den Tag ausklingen zu lassen.

Mir hat die Sprachreise wirklich sehr viel Spaß bereitet und ich habe viel Neues gelernt, neue und sehr nette Leute kennen gelernt und spreche nun deutlich sicherer als vorher. Mir persönlich hat es viel gebracht und auch die Tatsache, eine Reise ohne meine Familie zu absolvieren, hat mein Selbstvertrauen gestärkt.

Allen, die darüber nachdenken auch eine Sprachreise zu machen, würde ich dieses sehr empfehlen und wünsche ihnen viel Spaß.

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