Harrow House: Eva-Maria N.

 „Was ?! Ich soll in den Ferien auch noch zur Schule gehen??“ – Das war mein erster Gedanke, als meine Freundin mir von der Sprachreise erzählt hat. Sie war ein Jahr davor schon mal im Harrow House auf einer Sprachreise und hat mich dann dieses Jahr überredet, mitzukommen. Also waren wir die letzten beiden Wochen der Sommerferien in England! Ich muss schon sagen, das muss man wirklich einmal gemacht haben!!!

Die Anreise (Samstag) verlief ohne Probleme. Als wir am Flughafen in London angekommen waren, erwarteten uns schon zwei Menschen von der iSt-Organisation, um uns in Empfang zu nehmen und zum College zu bringen. Sie kamen auch aus Deutschland und waren gleichzeitig unsere Ansprechpartner während unseres Aufenthaltes in England.

Nach einer etwas längeren Busfahrt sind wir dann am Harrow House angekommen.
Wir erhielten eine ca. fünfzehnminütige Einführung von den „Staff“-Leuten in den üblichen Tagesablauf, etc.

Am Sonntag mussten wir früh aufstehen und einen kurzen Einstufungstest absolvieren, welcher aber nicht wirklich schwer gewesen ist. Danach hatten wir den Tag Zeit, um etwas die Gegend zu erkunden, auszupacken, etc. ...

Ich war mit meiner Freundin auf einem 4er-Zimmer, also noch mit zwei anderen Mädchen. Die Zimmer waren nicht sehr groß, aber das war auch nicht schlimm, da man eigentlich sowieso nur sehr wenig Zeit auf seinem Zimmer verbringt. Es gab auf den Zimmern auch für jeden einen kleinen Safe, in welchem man dann Wertsachen und Ähnliches verschließen konnte.     

Am Montag fing dann das Programm an. Da ich 15 Jahre alt bin, hatte ich morgens  Englischunterricht und nachmittags Aktivitäten. Die Schüler unter 15 hatten das gleiche Programm, nur in umgekehrter Reihenfolge. Der Englischunterricht war sehr lo-cker, aber auch interessant und abwechslungsreich. In meiner Klasse waren immer so ca. 10 bis 15 Schüler, die aus ganz verschiedenen Ländern kamen. So gewöhnte man sich sofort daran, Englisch und nicht mehr so viel Deutsch zu sprechen, und mit der Zeit gelang dies auch immer flüssiger. 

Nachmittags hatte man dann verschiedene Aktivitäten. Ich habe Sport (Golf und Tennis habe ich für je eine Woche zusätzlich gebucht) gewählt. Das Programm war sehr abwechslungsreich, von Schwimmen im eigenen Swimmingpool, über Mini-golf oder Billard war eigentlich alles dabei. Egal ob es geregnet hat (was leider auch mal passiert ist) oder die Sonne gestrahlt hat, es gab immer – zum Teil mir auch gar nicht bekannte, aber dennoch spannende und lustige Aktivitäten, die man draußen oder auch drinnen ausführen konnte. Langweilig werden konnte uns nie, so viel ist sicher!!!
Aber nicht nur nachmittags, auch abends konnte man an Veranstaltungen wie Discos oder Karaoke etc. teilnehmen. Diese brachten immer sehr viel Spaß mit sich... 

Ca. 10 Minuten vom Harrow House entfernt war der Strand. Es gab auch ein paar Geschäfte, wo man Souvenirs oder Lebensmittel kaufen konnte. Das Meer war uns zwar zu kalt, um darin zu schwimmen, aber man konnte sich auch einfach nur an den Strand legen und sich ein bisschen entspannen...

Es gab drei Altersgruppen, bei denen es unterschiedliche Regeln gab. Die jüngsten Schüler durften zum Beispiel noch nicht alleine an den Strand oder zu den Geschäften. Das war aber für diese auch kein Problem, denn es fand sich immer irgendein „Staff“, der sich bereit erklärt hat, diese zu begleiten. Überhaupt waren die Betreuer („Blue-Staff“) sehr nett und hilfsbereit, aber auch immer zu Scherzen aufgelegt. Auch wenn es einem mal nicht so gut ging, konnte man zur Krankenschwester gehen und war ganz schnell wieder auf den Beinen.

Die Ausflüge am Wochenende waren auch total spannend und interessant. Ich fand es ein bisschen schade, dass wir nicht nach London gefahren sind. Aber das konnte man sich nicht aussuchen, da man eingeteilt wurde. Dafür sind wir nach Oxford und Bournemouth gefahren. In Oxford haben wir erst eine kleine Führung gemacht, wo wir etwas über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gelernt haben. Danach hatten wir mehr als zwei Stunden Zeit zum Shoppen. In Bournemouth sind wir nur shoppen gegangen. Aber die Ausflüge waren trotzdem sehr spannend und interessant!!

Zwei Wochen später (wieder am Samstag) standen wir mit gepackten Koffern vor dem College – zwar traurig, dass es vorbei war – aber nun auch bereit, wieder nach Hause zu fliegen. Am frühen Abend sind wir dann in Deutschland gelandet!

Alles in allem würde ich so eine Sprachreise auf jeden Fall weiterempfehlen! Es ist einfach ein tolles Erlebnis und ich finde, man sollte so etwas unbedingt mal erlebt haben.

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