Harrow House: Lena K.

Bei der Suche nach meiner ersten Sprachreise ins Ausland fiel meine Wahl auf das Harrow House in Swanage, das wir von Freunden empfohlen bekommen hatten.

Am Tag der Abreise war mir sehr mulmig zu Mute, da meine 10-jährige Schwester und ich zum ersten Mal ohne Eltern verreisten. Der Flug war sehr angenehm und bis auf die Übergabe an das Lufthansa Personal (Wir mussten 1 Stunde warten), verlief unsere Hinreise ausnahmslos gut.
Der Shuttlebus brachte uns zum College, wo wir herzlich in Empfang genommen wurden.

Ein „Blue Staff“ brachte mich auf mein Zimmer, das ich mit einer Französin, einer Tschechin und einer Spanierin teilte. Der Kontakt fiel mir zunächst schwer, da ich anfangs Hemmungen hatte, Englisch zu sprechen. Im Lauf der folgenden Tage  taute das Eis zwischen uns auf und wir hatten eine Menge Spaß zusammen. Die „Blue Staffs“ (Betreuer) waren sehr jung, was eine aufgelockerte und entspannte Atmosphäre schuf.

Am darauffolgenden Tag schrieben wir die Eingangsprüfung und wurden in Lern- und Sportgruppen, je nach unseren Vorkenntnissen,  aufgeteilt. Außerdem wurden wir mit der deutschen iSt-Leaderin bekannt gemacht, die uns mit den Freizeit- und freiwilligen Sportangeboten vertraut machte und uns das College zeigte. Dadurch lernte ich noch einige Deutsche kennen, die ebenfalls mit iSt angereist waren.

Das Essen war, wie man es von der englischen Küche kennt, nicht ganz so gut. Es gab eine Pasta Bar, eine Salat Bar und eine Bar, an der jeden Tag Verschiedenes angeboten wurde. Zum Trinken gab es stilles Wasser, was für mich persönlich kein Problem war.
Zusätzlich zu der Mensa gab es eine Lounge im Harrow House, die nur mittags und abends geöffnet war. Dort gab es Paninis, Burger, Hot Dogs, Muffins, Pizza und vieles mehr. Dieses Essen musste allerdings bezahlt werden.

Der Unterricht im Harrow House war, zu meiner Erleichterung, großer Spaß. Ich hatte Nachmittags-Unterricht von 14:30 bis 17:00 Uhr, mit jeweils zwei 15-Minuten Pausen. Die Lehrer waren sehr freundlich und mir fiel es sehr leicht,  fließend Englisch zu sprechen. Die Mitschüler waren sehr sympathisch und das spielerische Lernen in Gruppen hat meine Englischkenntnisse stark verbessert.

Die Exkursionen am Wochenende  gingen für mich nach Southampton und Bournemouth. Wir hatten sehr viel Freizeit und vor allem die Mädchen haben sich über die zusätzliche Zeit zum Einkaufen sehr gefreut.

Die sanitären Anlagen waren sehr sauber. Die Duschen waren nur teilweise abschließbar, was aber kein Problem war. Die Toiletten waren in einwandfreiem Zustand.

Die Schüler, die über 12 Jahre alt waren, hatten die Erlaubnis, das College zu verlassen. Wir hatten Glück mit dem Wetter (27° C) und das Meer war nur 10 Minuten Gehweg vom College entfernt. Zusätzlich gab es unten im Dorf kleine Souvenir Shops, eine Bank, eine Post und einige Cafés.

In Großem und Ganzem, hat mir mein Aufenthalt im Harrow House, ausgenommen von dem starken Heimweh in den ersten 4 Tagen, sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Die ersten Tage waren eine sehr harte Zeit, durch die sich jeder kämpfen musste, aber die darauffolgende Zeit war ein Erlebnis, das ich für immer im Gedächtnis behalten werde.

Lena

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