Royal Russel College: Florian Wimmer

Ich möchte gerne allen, die über eine Sprachreise nach Croydon nachdenken, ein paar Erfahrungen schildern, die ich im Sommer im College gemacht habe.

Der Flug von Frankfurt a. Main nach London Heathrow verlief ohne jegliche Probleme; wir (meine Freunde und ich) wurden pünktlich am Gate abgeholt und von einem Ist-Mitarbeiter zum College nach Croydon gebracht.

Die Fahrt zog sich etwas, jedoch konnte man die Umgebung, in der man die nächsten zwei Wochen leben würde ,gut beobachten. An der Schule angekommen, wurden wir nach einer Mahlzeit, einer kurzen Einweisung und Begrüßung auf die Zimmer verteilt.

Nun konnte man in der großen Zeitspanne vor dem Freizeitprogramm sein Zimmer in einem der vielen Häuser, wie "Cambridge" oder "Oxford" (Sie tragen die Namen wichtiger englischer Städte), beziehen und sich mit den Zimmerkollegen anfreunden. Von der Reise hatte ich mir erwartet, dass ich Erfahrungen im praktischen Anwenden von Englisch sammeln und mehr über die Lebensweise und Kultur der anderen Teilnehmer kennen lernen kann. Das wurde auch prompt erfülllt: Es machte unheimlich Spaß ,auf Englisch mit meinen russischen Zimmergenossen zu reden. Es gab sehr viele Nationalitäten im College.  Auch lernte ich im Laufe der Reise Albaner, Türken, Franzosen, etc. kennen. Das Kommunizieren in einer anderen Sprache hat absolut nichts vom dem "Theoretischen" aus der Schule. Ich machte eine ganz neue Erfahrung, die wirklich das Allerbeste an der Reise war.

Der Unterricht begann am zweiten Tag, zu einer sehr "menschlichen" Zeit und füllte auch nicht den ganzen Vormittag, so kam es mir zumindest vor. Die Klassen waren bunt gemischt, sodass man fast gezwungen war Englisch zu reden. Je nachdem, wie man am vorherigen Tag beim einfachen Einstufungstest abgeschnitten hatte, wurde man in verschiedene Leistungsniveaus eingeteilt.

Meine zweite Erwartung erfüllte sich beim Vorstellen in der Klasse. Der Lehrer gestaltete den Unterricht abwechslungsreich und interessant, wobei man auf den praktischen Aspekt des Sprechens Wert legte.

Die Freizeitgestaltung war sehr individuell. Man konnte wählen,ob man am täglichen Sportprogramm auf dem Collegeplatz, bei der Kinogruppe, der Tanzgruppe, ... , teilnehmen möchte, oder doch dem Ausflug ins London Dungeon, ins London Aquarium, zum London Eye, zum Shoppen ins Zentrum, etc. beitreten möchte (mit einem geringen Aufpreis verbunden).

Die Abreise gestaltete sich unkompliziert, allerdings war traurige Stimmung, da man die Freunde, mit denen man jetzt 2 Wochen lang Spaß hatte, verlassen musste.

Die Sprachreise nach Croydon war ein einmaliges Erlebnis und war mit viel Spaß verbunden, was ich am Anfang ehrlich gesagt nicht erwartet hätte. Ich kann nur jedem empfehlen, die Reise zu machen.

Florian Wimmer