Rebecca Diehl

Hey guys!

…das war es, was mein Gastvater immer sagte.

Und auch ich, Rebecca Diehl, 16 Jahre alt und aus der Nähe von Stuttgart, fange so an.

Diesen Sommer durfte ich 2 Wochen auf Jersey verbringen.Für alle, die nicht wissen, wo das liegt:

Jersey liegt zwischen England und Frankreich. Es wird Englisch gesprochen, allerdings hat die Insel ihren eigenen französischen Charme.

 

Zusammen mit meiner Freundin war ich dort in einer sehr herzlichen und liebevollen Gastfamilie untergebracht, und ich muss sagen, dass ich es bei den Nixons wirklich toll hatte. Drei Erwachsene und zwei Kiddis nahmen mich total liebevoll auf und kümmerten sich rührend um mich. Schon nach dem ersten Tag war mir klar, wie schwer mir der Abschied fallen würde.

Um euch Jersey ein bisschen nahe zu bringen: Die Insel selbst hat ca. 93.000 Einwohner, verteilt auf 117 km². Für mich persönlich sind die vielen einsamen Buchten und die langen Sandstrände ein unvergleichliches Merkmal für Jersey. Manchmal musste ich allerdings vom Strand zum Wasser ein ganzes Stück laufen, denn der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist auf Jersey sehr groß. Und auch das Wasser ist nicht gerade warm, sondern eher was für die ganz Abgehärteten.

In der Zeit, in der ich auf Jersey war, wechselten sich Sonne und Regen fast täglich ab. So war ich bei Sonnenschein surfen, windsurfen, beim Banana-riding, kanufahren oder einfach nur am Strand zum „baden“ und relaxen. Für die ganz Sportlichen unter uns gab es auch immer Angebote wie etwa Fußball, Tennis, Minigolf oder Bowling.

An den Regentagen bot es sich dann an, in den Zoo zu gehen, Burgen zu besichtigen oder andere Sehenswürdigkeiten vor Ort zu bestaunen. Shoppen kam natürlich auch nicht zu kurz, denn dafür eignete sich St. Helier sehr gut!

So, jetzt wisst ihr was zwischen 13.00 und 16.00 passiert ist, aber davor, da ging es in die Schule.

Von 9.00 bis 12.30 dauerte der Unterricht, welcher sehr spannend und unterhaltsam, aber überhaupt nicht anstrengend war. Und trotzdem hat man so einiges gelernt. Die Lehrer waren sehr nett und man hatte auf jeden Fall genügend Pausen. Mir hat es auch viel Spaß gemacht, mit Franzosen, Spaniern, Österreichern und Italienern Englisch zu reden, da jeder von ihnen seinen anderen Dialekt mitgebracht hat.

Abends nach der Schule wurde dann auch noch Verschiedenes angeboten, wie z.B. ein Kinobesuch, Sportabende oder BBQ.

 

Am Wochenende war ich in St. Malo in Frankreich. Wir durften die Stadt auf eigene Faust erkunden und hatten die Gelegenheit, uns mit Baguette, Croissants und Pain au Chocolat einzudecken. Auch dies war ein sehr schöner Tag.

Wenn ich nicht gerade in der Schule oder bei den Activities war, habe ich Ausflüge mit meiner Gastfamilie gemacht. Langweilig wurde es nie.

Diese Sprachreise würde ich auf jeden Fall sofort wieder machen und ich kann euch nur empfehlen, es auch zu tun, denn es war einfach super.

Danke an iSt für die Organisation und Durchführung, an meine Eltern, welche mir dieses Abenteuer erst möglich gemacht haben, und zu guter Letzt an meine einmalige Gastfamilie!