Imke Dircksen

Nach zwei Stunden Flug landeten wir bei sehr schönem Wetter auf Jersey. Dort erwartete uns schon unsere Gastfamilie, die uns sehr herzlich begrüßte.

Nach dem Mittagessen schlug uns unser Gastvater vor, dass es am besten sei, mit dem Fahrrad die Insel zu erkunden. Dieses Angebot nahmen wir sehr gerne an und fuhren mit den Fahrrädern unserer Gasteltern los. Wir radelten die schöne Strandpromenade entlang und landeten nach einiger Zeit im Stadtzentrum von Jersey. Dort stellten wir fest, dass die Stadt zwar nicht groß ist, aber sehr schön! Die Zeit verging sehr schnell, sodass wir auch schon wieder zum Haus unserer Gasteltern fahren mussten. Beim Rückweg stellte sich heraus, dass es sehr gut war, einen Inselplan einzupacken, da wir uns verfuhren und nur mit dem Plan nach Hause fanden.

Das restliche Wochenende verging sehr schnell. Wir unterhielten uns viel mit unseren Gasteltern, bekamen sehr leckeres Essen und gingen Bowlen.

Am Montagmorgen wurden wir um 7.50 vom Schulbus abgeholt. Während der Busfahrt fragten wir uns, wie denn der Einstufungstest sei. Doch dieser erwies sich als relativ einfach und ließ sich gut lösen. Nachdem wir in die verschiedenen Klassen eingeteilt wurden, begannen wir auch schon, die ersten Kontakte zu knüpfen. Die Schule begann jeden Tag um 9.00 Uhr. Jeweils 2x 1,5 Stunden, jedoch mit verschiedenen Lehrern.

In unserem Kurs waren auch Jugendliche aus Frankreich, Spanien und Italien, aber auch Russland und Schweden, sodass wir während des Unterrichts viele Diskussionen über aktuelle Themen führten und uns über veschiedene Kulturen austauschen konnten. Außerdem bearbeiteten wir Arbeitsblätter, schauten englische Filme und machten Gruppenarbeiten. Nach dem Unterricht hatten wir eine halbe Stunde Pause, in der wir die Lunchpakete verzehren konnten. Danach fuhren wir mit dem Bus zu verschiedenen Freizeitaktivitäten (jeden Tag meistens vier bis fünf) wie Tennis, Surfen, Bowling, Schwimmen, Volleyball, Banana fahren, Sightseeing.... Die Lehrer begleiteten diese Aktivitäten, dies war kein Problem, da sie sehr nett waren.

Bei den Nachmittagsaktivitäten lernten wir noch viele neue Leute kennen und es kam nie Langeweile auf. Nach den Aktivitäten wurden wir um 16.00 Uhr mit dem Bus wieder zu unserer Gastfamilie gefahren. Um 18.00 Uhr gab es dann meist Abendessen und um 19.30 Uhr konnten wir noch an Veranstaltungen wie Sportabend, Kino, Disco und Barbecue teilnehmen. An den Abenden, an denen keine Aktivitäten stattfanden, trafen wir uns meistens mit unseren Freunden in der Stadt oder am Strand, wo wir noch erzählten und viel Spaß hatten. Es war kein Problem, dort hinzukommen, da die Busverbindungen relativ gut und die Tickets preiswert sind.

Am nächsten Samstag machten wir einen Ausflug nach St.Malo in die Bretagne. Morgens fuhren wir mit der Fähre dorthin und verbrachten in der sehr schönen Altstadt unseren Tag. Außerdem konnte man dort sehr gut shoppen und den Strand genießen. Die Preise auf Jersey sind ziemlich hoch, aber da wir eine sehr nette Gastfamilie hatten und bestens versorgt wurden, brauchten wir nicht viel  zu kaufen.

Insgesamt erlebten meine Freundin und ich drei sehr schöne Wochen, in denen wir unsere Englischkenntnisse verbesserten, nette Leute kennen lernten, viel Spaß hatten und uns in unserer Gastfamilie sehr wohl fühlten, sodass wir gerne noch länger geblieben wären...

Viele Dinge über verschiedene Kulturen zu lernen; Teil einer englischsprachigen Familie zu sein; Sommer, Sonne, Strand und Meer; und nebenbei auch noch effektiv seine Englischkenntnisse zu verbessern....einfach unbeschreiblich

Und das Beste: Jeder kann dabei sein...

Ich persönlich kann jedem, der eine Sprachreise machen will, Jersey sehr empfehlen und plane auch eine weitere Sprachreise auf die Insel.

Deshalb zögert nicht länger, sondern teilt dieses unvergessliche Erlebnis mit vielen netten Jugendlichen aus aller Welt...

Imke Dircksen

Weitere Erfahrungsberichte aus England

  • ·

Katrin Bayer

Meine Erfahrungen während meiner 2-wöchigen Sprachreise in Eastbourne/England Mit einem etwas ungewissen Gefühl, was...

  • ·

Laura Tamoj

Die Queen, Teatime, Jane Austen, Harry Potter – wenn man mich fragen würde, warum ich mich für Sprachferien in England...

  • ·

Rebecca Diehl

Hey guys! …das war es, was mein Gastvater immer sagte. Und auch ich, Rebecca Diehl, 16 Jahre alt und aus der Nähe von...