Kathrin Stark

Als meine Eltern mich am 29. Juli nach Frankfurt an den Flughafen brachten, war ich schon ziemlich aufgeregt, besonders weil die meisten anderen zu zweit waren und ich eben allein. Doch meine Nervosität legte sich schnell, da ich schon am Flughafen mit einigen Leuten ins Gespräch kam. Unser Leader Kerstin flog mit uns. Als wir in London Heathrow angekommen waren, mussten wir erst einmal ziemlich lange auf unseren nicht klimatisierten Bus warten, der uns dann endlich nach Eastbourne brachte.

Dort holte mich meine Gastmutter Hayley ab. Zuhause lernte ich dann noch meinen Gastvater Paul und deren kleine Tochter Ebony kennen. Ich hatte eine sehr junge, nette und lockere Familie. Wir wohnten in einem kleinen Backsteinhaus in der Nähe des Stadtzentrums. Ich war die einzige Austauschschülerin in der Familie, was ich im Nachhinein aber als besser empfand. Ich hatte mein eigenes „pinkes“ kleines Zimmer mit einem Bett, zwei Schränken, einer Kommode, einem Sessel und einer Stereoanlage.

Am nächsten Tag brachte mich Hayley zur Schule, dort machten wir nur einen Einstufungstest, der allerdings ziemlich leicht war. Danach zeigten uns Kerstin und Tom die Stadt.

An den darauf folgenden Tagen hatten wir jeden Morgen in kleinen Gruppen drei Stunden Unterricht mit unseren drei Lehrern Lu, Tom und Kerstin.

An den Nachmittagen und Abenden fanden immer irgendwelche Aktivitäten statt, an denen wir teilnehmen konnten, aber nicht mussten, wie z. B. Bowlen, Kino, Disco, Schwimmen und auch zwei Ausflüge nach Brighton und Hastings. Ich traf mich auch oft mit meinen neuen Freunden im Café, am Pier, in der Stadt oder am Strand.

An allen drei Samstagen fuhren wir nach London. Beim ersten Mal machten wir eine Sightseeing Tour, wir waren beispielsweise bei Madame Tussauds, sahen den Big Ben und das Parlamentsgebäude, den Buckingham Palace und den Trafalgar Square.

Bei unsrem zweiten und dritten London Besuch konnten wir in kleinen Gruppen allein durch London ziehen. Wir waren auf der Oxford Street und im Harrods shoppen, saßen im Hyde Park, tranken einen Iced Vanilla Latte im Starbucks Café, bewunderten eine Gitarre von Kurt Cobain im Hard Rock Café, waren am Leicester Square, dem Piccadilly Circus und der Tower Bridge.

 Ich hatte wirklich eine wundervolle Zeit in Eastbourne und würde jedem empfehlen, auch mal eine Sprachreise zu machen. Ich habe dort nicht nur meine Englischkenntnisse gestärkt, sondern auch mein Selbstbewusstsein und auch noch jede Menge neue Leute kennen gelernt.

Wahrscheinlich werde ich in den nächsten Sommerferien wieder ein Sprachreise mit iSt machen, dann allerdings direkt nach London.

Außerdem noch viele Grüße an alle, die in Eastbourne dabei waren, wer Lust hat kann mir ja mal mailen (yellow.1988@lycos.de).

Kathrin Stark