Erfahrungsberichte aus London Covent Garden

Brunel University: Tim B.

Am 2. August ging es endlich mit meinem besten Freund auf nach London zu unserer zweiwöchigen Sprachreise an der Brunel University.

Nach dem einstündigen Flug von München nach Heathrow wurden wir gleich von einem freundlichen Fahrer zu der Universität gebracht, an der wir die nächsten zwei Wochen wohnen sollten.

Bevor wir unsere Wohnungen beziehen konnten, zeigte uns noch eine nette Mitarbeiterin von Ardmore, namens Zoe, das Unigelände und die Klassenzimmer, in denen der Unterricht stattfinden sollte. Anschließend kamen wir noch in das Direktorat, in dem man uns unsere Schlüssel und eine rote Mappe mit allen nötigen Informationen, wie Stundenplan, Wifi-Passwort…, überreichte.

Bevor wir dann Zeit hatten, andere Schüler kennen zu lernen, wurden uns noch die Zimmer gezeigt, wo wir erst mal unsere Koffer unterbringen konnten. Danach gingen mein Freund und ich erst mal in die Cafeteria um etwas zu Essen. Man konnte sich bei Mittags- und Abendessen immer zwischen drei Gerichten und zwei Zutaten (meist Pommes und Gemüse) entscheiden. Zum Frühstück gab es immer Müsli und Toast mit Marmelade oder Wurst.

Am nächsten Tag wurde der Einstiegstest, nach dem die Klassen eingeteilt wurden, geschrieben. Der Test bestand aus mehreren Teilen, in denen zum Beispiel Vokabeln, Leseverstehen und aber auch freies Sprechen, abgefragt wurden. Für mich war der Test kein großes Problem, wobei erwähnt werden muss, dass ich in Englisch meist Dreier oder Vierer habe.

Nach dem Test gab es dann Aktivitäten wie Volleyball, Fußball und Clay Moddeling (arbeiten mit Ton). Die Aktivitäten wurden gut betreut und haben auch Spaß gemacht. Zwischen den Nachmittagsaktivitäten bzw. dem Nachmittagsunterricht und den Abendaktivitäten hatte man circa zwei Stunden Zeit, in denen man duschen und essen konnte.

Die Abendaktivitäten waren freiwillig, das heißt, wenn man müde war oder auf Manches keine Lust hatte, musste man sich nur bei dem Gruppenleiter abmelden. Man konnte aber auch noch nach den Abendaktivitäten, welche meistens um 22 Uhr endeten, mit anderen zusammen auf den Zimmern chillen, was aber bis spätestens 23 Uhr beendet sein sollte, da ab dieser Uhrzeit Nachtruhe herrschte.

Das Aufstehen war nicht unangenehm, obwohl der Wecker schon um 7:15 Uhr klingelte, damit man rechtzeitig, nach dem morgendlichen Duschen, pünktlich in der Cafeteria erscheinen konnte. Wenn man ganztägige Ausflüge hatte, war das Treffen aller Gruppen immer um acht Uhr. Da man es an diesen Tagen logischerweise nicht schaffte, Mittagessen aus der Cafeteria zu bekommen, stellte man uns kostenlose Lunchpakete zur Verfügung. In diesen Lunchpaketen war enthalten: Eine Flasche Wasser, ein Apfel, ein Sandwich, und ein Keks oder ein Muffin.

Die Ausflüge gingen meistens nach London. Ausnahmen waren das Windsor Castle oder Oxford. Ansonsten haben wir einen „River Cruise“ (Fahrt mit dem Boot auf der Themse), einen Besuch im Natural History Museum und im British Museum und einen Ausflug ins Londoner Dungeon gemacht.

Am Sonntag fand kein Unterricht statt, dafür hatten aber die einzelnen Gruppen die Möglichkeit, einen Ganztagsausflug selbst zu organisieren. Unser Ausflug war der zuletzt genannte ins Dungeon, wo auch eine Leiterin von Ardmore selbst dabei war, um Verständigungsproblemen (zum Beispiel mit dem Underground-Ticket Automaten…) möglichst aus dem Weg zu gehen. Und trotz der Tatsache, dass immer jemand dabei war, der für uns hätte reden können, gab es dennoch oft die Möglichkeit, seine eigenen Englischkenntnisse unter Beweis zu stellen, besonders in den freien Stunden der Ausflüge, in denen man mit seinen (neuen) Freunden durch London ziehen konnte, um sich selbst Sehenswürdigkeiten anschauen oder shoppen gehen zu können.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr viel Spaß hatte und diese Sprachreise nur weiterempfehlen kann. Die Organisation war top und es gab nie Probleme mit Bus oder Sonstigem. Die Leute, die das Ganze organisiert haben, waren freundlich und hilfsbereit, aber auch kompetent genug, einen Haufen ausländischer Kinder und Jugendliche sicher und geordnet durch London zu führen.

Von Tim

 

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