Erfahrungsberichte aus Santa Barbara

Isabel Blum

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Diesen Sommer war es soweit: Ich verließ zum ersten Mal in meinem Leben den europäischen Kontinent und flog am 16.August  von Stuttgart aus mit einem Freund von mir in die USA. Zielort: Santa Barbara, ein nettes Städtchen direkt am Pazifik gelegen.

Nach leicht chaotischen Orientierungsversuchen an den Flughäfen in Heathrow und in Los Angeles, an denen wir jeweils umsteigen mussten, saßen wir schließlich in einem kleinen Flugzeug Richtung Santa Barbara. Da hier wunderschönes Wetter war, konnten wir Santa Barbara bereits von Himmel aus sehen und waren schon ganz begeistert über den  langen Sandstrand, den blauen Pazifik und die Bergkette im Hinterland.

Nachdem wir endlich gelandet sind, nahmen wir ein Taxi und fuhren zu unseren Gastfamilien. Meine Familie wohnt zwischen Goleta, eine Stadt neben SB, und SB Downtown. Ich wurde sogleich von meiner Gastmutter Theresa, ihrem Mann und den 3 kleinen Töchtern herzlich begrüßt. Sie  zeigte mir alles und nachdem ich mich eingerichtet hatte, bekam ich gleich noch Abendessen. Meine Gastfamilie ist sehr spanisch-mexikanisch angehaucht, wie das gesamte Städtchen, dementsprechend gab es oft mexikanisches Essen, das sehr gut war. In meiner Gastfamilie lebten noch andere Mädchen aus Korea, Japan und Taiwan.

Da wir erst montagabends angekommen sind, verpassten wir natürlich den Einstufungstest. Also standen wir am Dienstagmorgen pünktlich um 8 Uhr vor dem Office unserer Sprachschule, um diesen nachzuholen. Letztendlich wurden wir 3-mal in die Cafeteria geschickt, weil niemand Zeit hatte, bzw. das Office noch geschlossen war oder die Verantwortlichen nicht da waren. Wir sahen uns während unserer Wartezeit  unsere Schule an: Kaplan ist in weißen Container-Gebäuden untergebracht, am Rand von dem großen und wunderschönen Campus  des Santa Barbara City College( SBCC). Das College befindet sich auf einem Hügel und so hat man von hier aus einen tollen Blick über Santa Barbara, den Hafen, den Stränden und dem Meer.  Nachdem wir endlich unseren Einstufungstest machen konnten, der aus“ listening“ und“ comprehension“ bestand, wurde uns mitgeteilt, dass wir in derselben afternoon class  waren. So hatten wir an diesem Tag noch Unterricht und verpassten nichts. Der Unterricht war super, wir haben viele Nationalitäten in unserer Klasse gehabt und dementsprechend auch über andere Kulturen geredet und viel Neues darüber gelernt. Neben“ conversation“  haben wir auch“ grammar“ und “ listening“ geübt. Unsere Lehrerin Roxana legte viel Wert darauf, dass wir auch Santa Barbara kennenlernen, deshalb fand pro Woche ein Ausflug nach Downtown statt-so haben wir z.B. das  SB-Historical Museum und das Courthouse besucht, ebenso die alte Mission uns das Sea Center und haben dabei vieles gelernt, z.B. warum und wann es ein “ beautification-project“ gab und warum Santa Barbara deshalb so hübsch aussieht.

Da wir immer afternoon class hatten, waren wir morgens in der Stadt  oder haben uns am Strand in die Sonne gelegt. Beim Stearns Wharf, ein langer breiter Holzsteg, der weit ins Meer reicht, kann man Robben beobachten-eine liegt immer gemütlich in einem Schlauchboot und sonnt sich dort. In SB gibt es eine Haupteinkaufsstraße, die State-Street. Dort gibt es auch den Nuevo-Paseo, eine hübsche Einkaufspassage, sowie viele Läden, Theater, etc. wo man viel Zeit verbringen kann.

An den 3 Wochenenden  in den USA haben wir uns Los Angeles und San Diego auf eigene Faust angesehen. Dementsprechend chaotisch war es auch, vor allem LA-so schön die Universal Studios und Hollywood sind-geht niemals nach Downtown! (dort ist es überhaupt nicht schön). San Diego dagegen  ist eine sehr hübsche Metropole; man kommt in Downtown gut zu Fuß zurecht und der San Diego Zoo, Seaport Village  und das Maritime Museum sind definitiv einen Besuch wert. San Francisco haben wir mit der Schule gebucht-das ist auch sehr empfehlenswert, denn so konnten wir entspannt mit 10 anderen Schülern die  weit auseinanderliegenden Sehenswürdigkeiten per Van erkunden und sahen so die City Hall, Alamo Square, die Peak Twins, von denen man einen  phänomenalen Blick über ganz San Francisco hat , natürlich die Golden Gate Bridge, und die Lombard- Street . Auch den Pier 39 und das Alcatraz-Gefängnis  besuchten wir und eine Cable Car Fahrt durfte auch nicht fehlen. Kleiner Tipp: Da es in San Francisco sehr windig ist, sollte man auf jeden Fall warme Sachen dabeihaben, sonst wird’s schnell kalt!

Nach knapp 4 Wochen war ich zwar sehr traurig, meine neuen Freunde, meine Gastfamilie , die Schule und das kleine kalifornische Paradies  zurücklassen zu müssen, aber  ich habe mich auch gefreut, meine  Familie und Freunde in Deutschland wiederzusehen.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass meine Sprachreise nach Santa Barbara auf jeden Fall die Reise wert war, denn ich habe nicht nur eine andere Mentalität und Kultur kennengelernt, sondern habe nun auch neue Freunde aus Asien, mit denen ich weiterhin auf Englisch Kontakt halte. Und ich habe natürlich meine Sprachkenntnisse wesentlich verbessert: Ich traue mich nun einfach auf Englisch loszureden und mich ganz unbeschwert in dieser Sprache zu unterhalten.

Das war auf jeden Fall nicht mein letzter Besuch in Santa Barbara!

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