Katja Kumler

Im Sommer habe ich meine erste Sprachreise unternommen. Als Reiseziel habe ich mir Brighton ausgesucht.

Schon in Frankfurt am Flughafen wurden wir von einem IST- Mitarbeiter begrüßt, der uns auch auf unserem Flug begleitete.

Nachdem wir in London gelandet waren, wurden wir mit Bussen zu unserem jeweiligen Kursort gefahren. Dort angekommen wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt, oder mit einem Taxi zu unseren Gastfamilien gebracht.

Das Leben in der Gastfamilie ist schwer zu beschreiben. Ich denke, dass jeder seine eigenen Erfahrungen in seiner Gastfamilie gemacht hat, oder wer seine Reise noch vor sich hat, machen wird. Meine Gastfamilie war sehr nett. Anfänglich haben sie mir erst mal, mit Hilfe einer Karte gezeigt, wie ich mich in Brighton zurechtfinden kann und mit welchen Buslinien ich fahren muss.

Auch über das Essen kann ich nicht klagen. Morgens gab es immer Cornflakes oder Toast. Zum Dinner bekamen wir oft typisch englische Gerichte gekocht. Zu jedem Gericht gab es eine spannende Geschichte, die wir erzählt bekamen. Nur muss ich zugeben, dass die Lunchpakete nicht so mein Geschmack waren.

Der Unterricht in der Schule war immer sehr kurzweilig. Eigentlich würde ich sagen, waren die drei Unterrichtsstunden fast schon zu kurz.

Nach dem Unterricht hatte man immer die Möglichkeit, die Stadt zu besichtigen, durch die Lanes zu bummeln oder sich an den Strand zu legen. An dieser Stelle muss ich sagen, dass der Strand nicht aus tollem Sand besteht, sondern aus Steinen, also sind Schuhe auf jeden Fall zu empfehlen.

So gegen fünfzehn Uhr wurden dann immer Aktivitäten angeboten, die natürlich freiwillig waren. Zum Beispiel waren wir Cream Tea trinken oder haben Volleyball gespielt.

Auch abends gab es immer Angebote an denen wir teilnehmen konnten. Hier gab es zum Beispiel die Möglichkeit, ins Kino zu gehen, oder in eine Karaoke Bar zu gehen, aber auch der Salsa Tanzkurs hat Spaß gemacht.

Der Tagesausflug nach London war auch interessant und empfehlenswert. Zuerst haben wir eine kleine Stadtrundfahrt gemacht, danach gingen wir zu Madame Tussaud‘s. Zum Schluss hatten wir noch Zeit, London auf eigene Faust zu erkunden, oder um shoppen zu gehen. Aber ein Tag in London ist viel zu wenig Zeit, als dass man alles besichtigen könnte.

Der Fun-Pack Trip nach Windsor und Oxford war leider etwas enttäuschend. Denn, wenn man dort etwas besichtigen wollte, kostete das alles extra Geld und wir hatten viel zuwenig Zeit etwas zu sehen, da unser Bus zwei Stunden Verspätung hatte. Allerdings ist Oxford so schön, dass man einfach mal da gewesen sein muss.

Zusammenfassend kann  ich sagen, dass Brighton auf jeden Fall ein Erlebnis war. Nur 2 Wochen sind einfach zu wenig, um seine Englischkenntnisse zu verbessern. Dennoch fällt mir das freie Sprechen jetzt viel leichter.

Katja Kumler