Karina Steinhörster

Als es am 15.8. los ging, war ich ziemlich aufgeregt, da ich meine Sprachreise nach Jersey allein gemacht habe. Obwohl ich umsteigen musste, lief der Flug reibungslos ab und als ich in Jersey (mit einer kleinen Propellermaschine) ankam, lernte ich schon vier andere Mädchen kennen.

 

Am Flughafen wartete meine Gastmutter auf mich, die sofort mit mir zu reden begann und sehr sympathisch wirkte. Am Sonntagvormittag machte sie eine kleine Auto-Insel-Tour, um mir die schönsten Strände und Gegenden zu zeigen. Als sie mich am Nachmittag zum Strand fuhr, traf ich auch schon die Mädchen vom Flughafen wieder. Abends bekam ich eine Zimmergenossin (Französin), mit der ich mich auf Anhieb super verstand. Stundenlang mit ihr Englisch zu reden, hat mein Englisch sehr verbessert.

Als wir am Montag nach einem Einstufungstest – keine Angst, der ist nicht schwierig – in unsere Klassen aufgeteilt wurden, lernte ich schon wieder viele neue Leute kennen.

Da die Klassen nicht zu groß sind und die Lehrer sehr nett und jung, hat die Schule immer sehr viel Spaß gemacht.

Da wir meistens schönes Wetter hatten, nahmen wir an Aktivitäten wie „surfen“ oder „beach“ oft teil.

 

Als wir am Freitag „Shopping in Town“ als Aktivität hatten, haben wir das natürlich sofort ausgenutzt und viel Geld in Klamotten und Schmuck gesteckt. Doch leider merkte ich dann an diesem Wochenende, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und meine Zimmergenossin und eine sehr gute Freundin nur noch eine Woche bleiben werden...

Die zweite Woche verging genauso schnell, aber wir genossen jeden Moment auf der wunderschönen Insel. Ein tolles Erlebnis war auch das Jetski-fahren, was ich unbedingt mal wieder machen muss.

Am Ende der 2. Woche wurde es sehr emotional, da alle Franzosen (auch meine) und zwei meiner Freunde heimgeflogen sind. Mit vielen Tränen ging der Freitag zu Ende.

Mit zwei Freundinnen buchte ich den Trip nach „St. Malo“, welchen wir am 2. Wochenende antraten. Ich war so froh, die 30£ für den Transfer nach Frankreich ausgegeben zu haben, weil es sich wirklich gelohnt hat. St. Malo ist eine wunderschöne alte Stadt, wo man durch kleine Gassen schlendern kann, gut und viel einkaufen und sowohl Crepés als auch Baguettes essen kann. Nach einem wunderschönen Tag auf dem Festland ging es wieder zurück auf die Insel.

 

Obowohl in meiner letzten Woche fast nichts mehr los war und wir sogar in eine kleinere Schule wechseln mussten, verging die Zeit wie im Flug. Nach einer tollen 3. Woche wurde ich am Samstag von meiner Gastmama an den Flughafen gefahren, wo ich mich nur schwer (und unter Tränen) von ihr trennen konnte. Glücklicherweise sind die meisten meiner Freunde auch von München aus geflogen, so konnte ich mit vier Leuten wieder meine Heimreise antreten.

Angekommen am Münchner Flughafen erwarteten mich schon meine Eltern und – überraschender Weise – meine zwei Freunde, die eine Woche zuvor heimgeflogen sind. Nach kurzen Gesprächen ging die nächste und letzte Verabschiedung los. Aber eins weiß ich, es war keine Verabschiedung für immer – denn zum Oktoberfest besuchen sie mich in München.

Ich würde euch eine Sprachreise mit IST auf jeden Fall empfehlen, weil alles super gelaufen ist.

Auch Jersey ist ein wunderschönes Reiseziel, welches ich mit Sicherheit nochmal besuchen werde.

Liebe Grüße und schöne Sprachferien,

Karina S.