Valletta: Hannah Oligschläger

Da ich letztes Jahr eine Sprachreise (mit IST) bereits nach England mit Aufenthalt in einem College gemacht hatte, entschloss ich mich dieses  Jahr, eine 2- wöchige Sprachreise nach Malta zu machen.

Ich bin zwar gut in Englisch, doch das Kennenlernen anderer Kulturen weckte meine Neugier, eine weitere Sprachreise, diesmal mit Unterkunft in einer Gastfamilie und in einem anderen Land, zu verbringen.

Als ich am Frankfurter Flughafen mein Gepäck aufgab, musste ich erst einmal Übergewicht bezahlen. Doch das änderte nichts an meiner Vorfreude auf den Flug und die Ankunft.

Als ich dann mit dem Flieger auf Malta ankam, beeindruckte mich als erstes die Hitze (40°C), an die man sich im Laufe der ersten Woche schnell gewöhnt.

 

Nachdem ich mein Gepäck erhalten hatte und von Mitarbeitern der Schule ein "Welcome-Pack" mit wichtigen Informationen über Malta, die Schule und die Veranstaltungen sowie einen Stadtplan (der öfters mein Retter in der Not war) und eine ID- Card erhalten hatte, wurde ich mit einem kleinen Bus, der von der Schule organisiert war, zu meiner Gastfamilie gebracht, die mich sehr herzlich empfing.

Kurz darauf ging eines der 5 Kinder mit mir zum Strand, wobei es mir schon einmal eine ganze Menge über ihre Familie und Malta erzählte. Die Familie hatte noch 7 Vögel als Haustiere und es waren noch 3 weitere Sprachschüler aus Tschechien, Deutschland und Spanien, mit denen ich mich sehr gut verstand, da.

Auch wenn man wie ich ohne Freundin verreist, ist es nicht schwer, Freunde zu finden. Ich knüpfte schon am ersten Tag vor der Schule Kontakte mit gleichaltrigen deutschen Mädels, die nach dem Einstufungstest sogar bei mir in der Klasse waren. Meine Klasse, bestehend aus 15 Schüler/innen, und der Lehrer, waren sehr nett. Der Unterricht bestand nicht nur aus Gesprächen, sondern auch aus Gruppenarbeiten und Stillarbeitsphasen, in denen wir neue Vokabeln erlernten und Grammatikübungen in einem Arbeitsheft erledigten.

Am ersten Nachmittag fand ein Welcome-Meeting statt, wo wir die wichtigsten Sachen erklärt bekamen. Nun konnte mein Sprachaufenthalt richtig beginnen und dem Erkunden des Landes stand nichts mehr im Weg:

 

Das von der ESE-School angebotene Programm war sehr abwechslungsreich und bot viele Alternativen. Die Highlights der Nachmittagsaktivitäten bestanden aus Städtetouren nach Mdina und Valletta sowie Strandbesuchen oder Bootstouren. An den Wochenenden wurden Ganztagsausflüge an weiter entfernte Strände gemacht oder Wasserparks besucht. Die Highlights der Abendaktivitäten waren  Fun& Games- Veranstaltungen, Karaoke singen,  Konzert- oder Kinobesuche, jede Menge Partys und noch ganz viele weitere Dinge.

Man lernt in der Schule schon eine ganze Menge, doch für die Leute, die nach Malta gehen, um in erster Linie Englisch zu lernen, empfehle ich den Aufenthalt in einer Gastfamilie. Dort hat man gar keine Möglichkeit , dem Englischen aus dem Weg zu gehen und man erfährt eine ganze  Menge über die Kultur in dem jeweiligen Land  und die Sitten der Menschen. Es gibt bestimmt einige, die denken, sie gehen lieber nicht in eine Gastfamilie, um sich mit ihrem Englisch nicht zu blamieren, doch es sind noch weitere Schüler da und jeder macht mal Fehler, aus denen man ja auch lernt. Vor allem aber macht das Englischsprechen mit anderen Jugendlichen aus anderen Ländern Spaß ( so viel Spaß, dass ich jetzt immer noch zu der Russin E-Mail-Kontakt habe und ich dadurch mein Englisch aufbessere und Neuerlerntes gleich ausprobieren kann).

Es wäre jetzt zu lang, alle schönen Dinge meiner Reise aufzulisten. Ich bin ja auch nicht da, um euch eine komplette Nacherzählung meiner persönlichen Erfahrungen zu bieten, sondern um euch einen kleinen Vorgeschmack zu geben. Weshalb bildet ihr euch nicht selbst eine eigene Meinung?

Ich wünsche euch im Voraus ganz viel Spaß und hoffe, dass ihr genauso begeistert sein werdet wie ich.

Enjoy yourself and have fun.

 

Love, Hannah