Harrow House: Tatjana Soeding

Seine Ferien in englischen Colleges zu verbringen ist wirklich toll.

Das dachte ich mir, als ich mich dazu entschied, meine Osterferien mal nicht mit der Familie zu verbringen. Ich schaute mich im Internet um und blieb bei iSt-Sprachreisen hängen und fand auch gleich das perfekte Angebot für mich. Das Harrow House in Südengland hat mich aufgrund seines umfangreichen Programms am besten angesprochen und wurde natürlich gleich gebucht.

Und ein paar Monate später war es auch schon so weit. Am Frankfurter Flughafen begann meine Reise. Dort lernte ich auch gleich schon super nette Menschen kennen, die alle in meinem Alter waren und sich auf alle möglichen Städte in England aufteilten, wo sie ihre Osterferien in Gastfamilien oder Colleges verbrachten.  Nach einem kurzen Flug kamen wir auch schon in London Heathrow an und wurden da herzlich vom Harrow House Staff empfangen.  Danach ging es auf einer etwas längeren Busfahrt nach Swanage, einem kleinen Ort an der südlichen Küste Englands.  Das Harrow House ist ein schönes, altes Gebäude, das auf einem Hügel überhalb des kleinen Städtchens Swanage steht.  Das Gelände um das Harrow House ist groß und es gibt viel Platz für die zahlreichen Schüler aus aller Welt.

 

Im College angekommen wurden wir auf die verschiedenen Zimmer verteilt. Dabei wurde beachtet, dass man mit möglichst vielen internationalen Schülern zusammen wohnte.  Das Einleben im College ging schnell und wurde einem durch die netten und hilfsbereiten Staffs noch einfacher gemacht, als es war. 

Der Unterricht, der immer morgens nach dem Frühstück stattfand, war in Leistungsgruppen aufgeteilt.  Der Schwerpunkt war auf das Sprechen gelegt. So wurde viel geredet und man wurde geübter. Das Sprechen fiel einem nach ein paar Tagen schon viel einfacher und teilweise gewöhnte man sich sogar ein paar englische Ausdrücke der Lehrer an. Nach vier Stunden lebhaften und nicht zu anstrengenden Unterrichts, bei den der Spaß auch an erster Stelle stand, gab es eine Mittagspause von ungefähr eineinhalb Stunden. Am Nachmittag ging es mit Sport weiter. Auch hier gab es wieder vier Stunden, die aber immer unterschiedlich verbracht wurden. Das Angebot war zahlreich und man lernte auch mal andere Spiele, wie zum Beispiel Benchball oder „Miniolympics“ kennen.  Ich hatte  zusätzlich Tennis dazu gebucht. Das hieß, dass ich zwei von den vier Sportstunden Tennis spielte. Wir waren eine Gruppe von ca. 10 Leuten. Einige konnten schon sehr gut Tennis spielen, andere weniger und manche auch gar nicht. Der Sportunterricht wurde von den Mitarbeitern des Colleges geleitet, die immer mit viel Spaß bei der Sache waren und mit ihrer Lebensfreude auch die eher Unsportlichen mitrissen.

Nach dem Sportunterricht hatte man erst mal genügend Freizeit, um sich auszuruhen, mal das kleine Städtchen zu erkunden oder sich am Strand zu bräunen.  Swanage ist ein ruhiges Dorf, dessen kleine Läden zum Stöbern einladen. Und auch die Altstadt ist sehr schön. 

Am Abend gab es dann wieder ein volles Programm, an dem man freiwillig mitmachen konnte.  Filmeabende, Karaoke und auch die Disco waren immer schöne Möglichkeiten, den Abend zu verbringen. Aber auch der Billardraum und die Bar waren immer voll besetzt.

3 Mal am Tag gab es Essen, das in der Dining Hall eingenommen wurde.  Das Buffet war immer reich geschmückt und man hatte viel Auswahl.  Zum Frühstück gab’s typisches englisches Essen, das Mittag- und Abendessen fiel normal aus.  Mir hat das Essen wirklich sehr lecker geschmeckt und man wurde immer satt.

An den Wochenenden haben wir viele Ausflüge nach London, Oxford, Bath, Bournemouth oder Southampton gemacht. Man hat viel gesehen, aber auch genug Zeit gehabt, shoppen zu gehen und die Städte für sich selbst zu erkunden.

Neben all dem Programm kam aber auch die Freizeit nicht zu kurz. Man hatte genug Möglichkeiten, um sich mal zu entspannen und etwas mit seinen neuen Freunden zu unternehmen. Das Freunde finden fällt einem dort wirklich richtig leicht, da man durch den Unterricht, das Sportprogramm und die Abendevents  viele nette Leute kennen lernt, die alle mehr oder weniger auf der Suche nach anderen netten Menschen in ihrem Alter sind. Ich habe dort viele wunderbare Menschen kennen gelernt, zu denen ich immer noch Kontakt habe und mit denen ich mich auch ab und zu mal treffe.

Alles in einem kann ich diese Erfahrung einfach allen empfehlen. Man verbringt dort unvergessliche Ferien mit tollen Menschen, in einer wunderschönen Umgebung und unternimmt viel. Und auch mein Englisch ist in dieser Zeit um einiges besser geworden.

Es war eine wunderschöne Zeit, die ihr hoffentlich auch erleben werdet.

Liebe Grüße

Tatjana 

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